Verbandsrunde 1.Spieltag: Licht und Schatten

Einen durchaus gelungenen Saisonstart konnten unsere beiden Mannschaften am vergangenen Sonntag verbuchen. Die "Erste" nutzte in der Bereichsliga ihre unerwartete Chance bei Baiertal-Schatthausen,

Letzenbergcup 2013: Pokal erneut nach Dielheim

"Nur gucken - nicht anfassen!" - so oder so ähnlich lautete das Motto beim diesjährigen Letzenbergcup, einem traditionsreichen Schnellschachturnier, alljährlich in freundschaftlichem Wettstreit ausgetragen zwischen den Clubs aus Dielheim, Mühlhausen, Malsch und Rot. Im Roter Vereinsheim der Kastanienschule konnte sich der SC 1964 Dielheim mit 3 Siegen und imposanten 26:4 Brettpunkten den Wanderpokal für weitere 12 Monate sichern. Den zweiten Platz belegte der SC 1958 Malsch, Dritter wurde der SK 69 Mühlhausen. Für die SF Rot '71 blieb zwar nur der vierte Rang, wer aber in die strahlenden Gesichter unserer Jugendspieler blickte, nahm die Erkenntnis mit, dass dieser keineswegs undankbar war. 

Aus im Bezirkspokal

Der Badische Mannschafts-/Bezirkspokal und die SF Rot - wer sich die Ergebnisse der letzten Jahre in Erinnerung ruft, weiß: dies ist keine innige Freundschaft. Auch heuer war nach der Auftaktrunde in diesem Wettbewerb wieder "Schicht im Schacht". Beim TV Bammental konnten Wolfgang Spiesberger und Ralf Becker zwar voll punkten, jedoch war ein 2:2 am Ende zu wenig - der niedrigere DWZ-Schnitt gab den Ausschlag zugunsten des Gegners.

TT-Ortsmeisterschaften 2013

Bei den 1. St.Leon-Roter Tischtennis-Ortsmeisterschaften traten am 21./22.9. in der Sporthalle der Mönchsbergschule 28 Mannschaften gegeneinander an. Wir waren hier sogar mit gleich zwei Teams am Start. Ausgetragen wurden pro Begegnung jeweils ein Doppel und zwei Einzel. Obwohl bei uns der Spaß im Vordergrund stand, spielten sich beide Mannschaften sehenswert und sicher durch die Vorrunde und erreichten schließlich in der K.o.-Runde sogar die Achtelfinals. Leider lief dort nicht mehr ganz so viel zusammen, und wir mussten schließlich die Waffen strecken. Alles in allem haben wir uns aber wacker geschlagen, und mit etwas Training im Vorfeld wäre sicher mehr möglich gewesen. Vielleicht dann im nächsten Jahr...
Für die SF spielten: Axel, Ralf, Simon, Ralf B., Jens, Jan

Double geschafft - Triple verpasst

Rot ist nicht Bayern - in der abgelaufenen Saison hauchdünn am historischen Triple vorbeigeschrammt ist Wolfgang Spiesberger, der nicht nur die Vereinsmeisterschaft und den Vereinspokal in souveräner Manier gewann, sondern auch in der internen Blitzmeisterschaft bis zur letzten Runde auf Titelkurs lag. In einem spannenden Finish wurde er allerdings noch von Lennart Back abgefangen und ging somit "nur" als Zweitplatzierter durchs Ziel, was aber seine herausragende Leistung keinesfalls schmälert - Gratulation!

Hauptversammlung

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Schachfreunde Rot findet am 12 Juli 2013 um 20 Uhr im Spiellokal satt.

 

Termin bitte vormerken.

Die Erste steigt auf

Nach dem knappen Sieg gegen Rohrbach, steigt die erste Mannschaft der SF Rot eine Runde vor Schluss als erster von der Bezirksklasse in die Bereichsliga auf.

 

IM Vadim Chernov gewinnt 2. OPEN St.Leon-Rot

Als Titelverteidiger und Turnierfavorit gewinnt IM Vadim Chernov zum zweiten Mal das Open der Schachfreunde Rot.


Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!

 

Die Abschlußtabelle sowie DWZ-Auswertung (inoffiziell) finden sich hier:

http://schachfreunde-rot.de/R6

http://schachfreunde-rot.de/R5

 

 

 

 

Verbandsrunde 2. Spieltag

Die Erste musste sich in aller Frühe auf den Weg machen, um
rechtzeitig im ca. 45 km entfernten Odenwald-Dörfchen
Heiligkreuzsteinach zu sein.
Bis auf 2 Spieler, die sich gegen 8:30 Uhr aus Weinheim meldeten und
nach der Adresse fragten (nächstes Mal vorher bitte die Rundmail mit
der Wegbeschreibung lesen und auch mitnehmen...), klappte das auch
recht gut. Unsere Gegner waren mit dem Spielbeginn kulant -
wahrscheinlich auch, weil wir sie auf eine falsche Reihenfolge bei
der Aufstellung der Bretter 7 und 8 aufmerksam machten. Um 9:05 Uhr
waren dann alle da und wir konnten loslegen.
Der erste halbe Punkt kam von Stefan Wagner an Brett 6, der sich in seiner
Stellung unwohl fühlte und deshalb das Remisangebot annehmen durfte.
Kurz darauf ging bei Lennart Back an Brett 5 die Dame für einen Läufer
und somit in der Folge die Partie. An Brett 7 hatte Arno
Kaltenbach recht früh einen gedeckten Freibauern, den er sicher zum Punkt
verwandelte. Somit stand es 1,5-1,5. Die Führung kam
dann von Axel Moser an Brett 1, der souverän gegen den
Spitzenspieler unserer Gegner gewinnen konnte.
Wolfgang Spiesberger an Brett 8 hatte mittlerweile eine Figur
gewonnen während sich Ralf Becker (2 Minusbauern bei Springer gegen
Läufer) an Brett 3 und Andreas Baur (im Turmendspiel mit drohendem
entfernten Freibauern) an Brett 4 quälen mussten.
Ralf konnte auf den weißen Feldern mit König, Springer und Bauer
eine wunderschöne Remisfestung gegen 3 verbundene Bauern und einen
schwarzfeldrigen Läufer aufbauen und den halben Punkt retten.
Andreas Baur opferte einen Bauern und konnte so seinen Turm so aktiv
stellen, dass der Gegner auch keinen Gewinnweg mehr sah.
Zwischenstand somit 3,5 zu 2,5.
Polina Zlberman an Brett 2 verrechnete sich mit einem Opfer, so dass man Angst um den Ausgang der Partie bekommen
konnte.
Wolfgang Spiesberger gabelte schließlich mit einem Springer des Gegners König
und Turm, so dass dieser aufgab.
Der Mannschaftssieg war somit sichergestellt und auch Polina
Zilberman schaffte es, ihren Gegner taktisch so zu zerlegen, dass dieser
massiven Materialverlust nicht mehr vermeiden konnte und aufgab.
Endstand war somit ein hart erarbeitetes 5,5 zu 2,5.

 

Gerade noch mit
einem blauen Auge kam die Zweite bei ihrem Spiel
gegen Leimen 4 davon. Wir gönnten 3 auswärts wohnenden Spielern eine Auszeit zu Gunsten von Jugendspielern, dennoch war man bis auf Brett 1 an allen Brettern
von der Papierform her besser besetzt.

Als Noel Schötterl-Glausch an Brett 5 in
weniger als einer Stunde seine Partie gewinnen konnte, schien
auch der erwartete hohe Ausgang einzutreten. Leider berechnete Simon
Gugau an Brett 6 einen Abtausch im Mittelspiel falsch, so dass es
postwendend 1:1 stand. Gegen Walter Kaltenbachs Routine an Brett 4 war der
Gegner chancenlos und auch Christof Nißle an Brett 3 konnte seine jugendliche Gegnerin
trotz der langen Spielpause geschuldeten anfänglichen
Schwierigkeiten bei der Eröffnungsbehandlung letztendlich
problemlos matt setzen. So war aus den verbliebenden
Spitzenbrettern nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftssieg
notwendig. Ralf Gugau an Brett 1 und Jens Im Brook an Brett 2 standen recht
ausgeglichen, es sah nach einem 4:2 aus. Leider machte es Brett 1
nochmals spannend, als er beim Versuch auf Sieg zu spielen eine
ungünstige Variante im Endspiel wählte, was ihn einen Bauern und letztendlich die Partie kostete. Zum Glück
zeigte sich der Gegner an Brett 2 einsichtig, dass diese Partie nicht zu
gewinnen war, so dass dieses Remis zum knappen 3,5:2,5 Sieg
reichte.

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