Verbandsrunde 1. Spieltag

1. Mannschaft

Die 1. Mannschaft
hatte beim ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse zum Glück nur
einen Spieler zu ersetzen. An Brett 8 kam deshalb unser Neuzugang Alexandra
Seeger zum Einsatz und konnte gleich einen kampflosen Punkt verbuchen, da Wiesloch
massive Aufstellungsprobleme hatte und nur zu 7. antreten konnte. Es ging
weiter mit einem Sieg an Brett 7 durch Wolfgang Spiesberger, der seinen Gegner
geschickt auskonterte und mit einer Mehrfigur ins Endspiel ging, was sich der
Gegner jedoch nicht mehr zeigen lassen wollte. An Brett 6 gewann Arno
Kaltenbach, der mit beiden Türmen auf des Gegners 2. Reihe einmarschiert ist
und reichlich Material einsammelte. Danach gelang es Andreas Baur an Brett 4 durch einen
giftigen Bauernhebel seinen Gegner unter Druck zu setzen. Diese baute seiner
Dame den Rückweg zu und so wurde diese von einem Turm gefangen. Den
Anschlusspunkt zum 4:1 erzielte Wiesloch an Brett 1, wo sich Axel Moser trotz
übler Erkältung in den Dienst der Mannschaft stellte und antrat, obwohl die Gesundheit
nicht mitspielte. Dennoch stand er zwischenzeitlich besser, verlor aber leider
den Faden und die Partie. Trotzdem noch mal Danke für den selbstlosen Einsatz
!!!
Den Mannschaftssieg in Form des 5. Punktes stellte Polina Zilberman an Brett 2
sicher, die ihren zäh verteidigenden Gegner knetete bis sich der Fehler und
somit die Partie einstellte.
An Brett 5 konnte Lennart Back 2 verbundende Freibauern zum Sieg zum
Zwischenstand von 6:1 führen.
An Brett 3 griff Ralf Becker mächtig an, verlor jedoch ebenfalls den Faden und
fand sich erst mit Qualität weniger und schließlich mit Figur weniger wieder.
Da sein Gegner diese jedoch unachtsam rumstehen liess, konnte er noch das Remis
retten. Endstand somit 6,5-1,5 und Tabellenführung.

Letzteres sollten wir nicht zu hoch hängen, da Wiesloch stark
ersatzgeschwächt war.

 

2. Mannschaft:

Mächtig Dusel hatte die "Zweite" heute bei ihrem Gastauftritt
in Malschenberg. Hatte es im Vorfeld schon Absagen von nicht weniger als 5
Stammspielern gegeben, musste man auch noch am Spieltag auf zwei weitere
Spieler verzichten, wobei einer trotz Zusage einfach überhaupt nicht
erschien, und unser geplantes erstes Brett nach einer wahren Irrfahrt derart spät am
Spielort ankam, dass er bei der Aufstellung nicht mehr berücksichtigt werden
konnte. 
So rückten dann alle Aktiven ein bis zwei Bretter auf, womit auch jeder
der vier anwesenden Spieler des Gastgebers einen Gegner abbekam. Unser Dank
geht auch hiermit an Malschenberg, die auch mindestens 5 Spieler hätten aufstellen
können...

Zum Spielverlauf: an Brett 4 mußte sich Erik Heißler schon nach kurzer
Zeit eines Sturmangriffes seines Gegenübers erwehren, konnte die Stellung
leider nicht sauber verteidigen und mußte in der Folge das Matt akzeptieren.
Ähnlich erging es Noel Schötterl-Glausch an Brett 3, der mutig nach vorne
spielte und schon mit Schwerfiguren auf der vorletzten Reihe des Kontrahenten
stand, aber in einen Konter lief und an der Schwäche der eigenen
Grundreihe scheiterte.

Nun war also klar, dass vorne die volle Punktzahl errungen werden
musste, wollte man noch Zählbares erreichen. An Brett eins hatte Jens Im Brook in der
Zwischenzeit seinen Gegner schon richtig am Kragen gepackt, und
folgerichtig gab er in einer hoffnunglosen Stellung auch auf. Kein Pardon gab
es auch an Brett 2. Nach unsauberer Eröffnungsbehandlung fand
dort Andreas Fleischmann zu seinem sicheren Spiel zurück,
und hebelte seinen Gegner mit einem taktischen Trick sauber aus,
und konfrontiert mit einem drohenden Matt oder mindestens
Damenverlust streckte dieser dann auch die Waffen und die Hand über den Tisch.

Angesichts der Umstände muss man heute bei diesem 2:2 von einem
Punktgewinn sprechen - allerdings will ich auch nicht verhehlen,
dass eigentlich drei Punkte fest eingeplant waren.